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Was ist beim Kauf einer Hundeleine wichtig?

Die Wahl der richtigen Hundeleine hängt von diversen Faktoren ab. Neben der Funktionalität und dem Anwendungsfeld spielt natürlich auch die Ästhetik eine Rolle.
Die Leine ist der verlängerte Arm von Frauchen und Herrchen. Mit der Leine und dem Halsband steuerst und kontrollierst Du Deinen Vierbeiner. Hast Du eine XXL-Dogge ist die Leinenwahl eine andere als bei einem kleinen Terrier oder einem Jagdhund mit Bewegungsdrang. Auch für Welpen benötigst Du eine andere Leine.
Auch das Anwendungsfeld – vom Parkspaziergang im Englischen Garten bis zur ausgedehnten Tracking-Tour über die Wälder im Harz – verlangen nach der richtigen Leine.
Deshalb wirst Du Dich meist im Laufe des Hundelebens für mehr als eine Leine entscheiden.

Must Have – die Führleine

Eine Führleine ist quasi die Standard-Hundeleine bzw. die „Stadtleine“ einer jeden Hundebesitzerin. Führleinen gibt es in unterschiedlichen Materialien. Bei Hund & Glück wirst du insbesondere Führleinen aus Leder, Paracord und Tau finden. Die Leine hat eine Schlaufe und einen Karabiner zum Einhaken ins Halsband.
Die Führleinen werden in unterschiedlichen Längen in der Regel von 1 bis 3 Meter angeboten. Je enger die Führung Deines Hundes sein soll, z.B. beim Samstagsbummel durch die überfüllte Innenstadt, desto kürzer sollte die Führleine sein. Häufig sind die Leinen aber über Ösen verstellbar, so dass du bei der Längeneinstellung eine gewisse Flexibilität hast.
Besonders häufig werden sie genutzt bei Welpen, bei Hunden mit wenigen Leinenerfahrungen oder bei unsicheren Hunden bzw. auch Frauchen oder Herrchen. Die Führleine ermöglicht sehr gute Kontrolle mit Deinem vierbeinigen Freund.

Mehr Freiheit – die Schleppleine

Die Schleppleinen sind in der Regel zwischen 5 und 20 Meter lang; in speziellen Fällen auch bis zu 50 Meter. Der Name ist Programm - Hund schleppt die Leine quasi bzw. die Leine schleift am Boden.
Die Schleppleine ist ideal für aktive Hunde viel Auslauf benötigen, aber noch unter Kontrolle bleiben sollen. Auch junge Hunde sind sie geeignet, um ihnen das Zurückkommen auf Kommando beizubringen. Sie werden auch bei der Jagd und Feldarbeit eingesetzt.
Vorsicht ist bei Hunden geboten, die noch nicht an die Schleppleine gewöhnt sind und davon stürmen. Hier besteht Strangulierungsgefahr. Daher den Hund an die Schleppleine gewöhnen und diese immer mit Geschirr und nicht mit Halsband nutzen.
Auch Frauchen und Herrchen müssen beim Aufrollen der Leine etwas aufpassen. Sie nicht um Gliedmaßen wickeln und ggf. einen Handschuh tragen, damit das Material nicht schneidet oder Verbrennungen verursacht. Auch bei nassem und matschigem Wetter wird die Leine natürlich schmutzig; man sollte die Kleidung entsprechend anpassen.

Etwas bequemer – die Retriever Leine

Ähnlich wie die Führleine funktioniert auch die Retrieverleine ( auch Moxonleinen). Die Retrieverleine ist Leine und Halsband in einem. Das Retriever-Halsband hat eine Zugbegrenzung sowie einen Stopper. Der erste Knoten bzw. die Zugbegrenzung auf der Seite der Halsung dient als Begrenzung für den Halsumfang und verhindert ein Würgen, wenn Zug auf die Leine kommt. Der zweite Knoten bzw. Stopper verhindert, dass sich die Halsung so weit löst, dass der Hund aus der Retrieverleine rutscht. Beide Knoten können verstellt werden.
Der Halsring bewegt sich zwischen den zwei Knoten, wodurch sich die Weite der Halsung verändert. Wenn der Hund brav an der Leine läuft, dann hängt die Halsung locker am Hals, sobald Zug entsteht, zieht sich der Halsring bis zur Zugbegrenzung (z. B. Halsumfang) zu.
Die Vorteile einer Retrieverleine:
  • Einfach vom Hals des Hundes abstreifbar
  • Hunde können sich abgeleint frei und ohne Halsband bewegen; dies vermindert Unfallgefahr
  • ideal für Hundesport wie Agility und die Jagd
  • für wachsende Hunde, da stufenlos und schnell verstellbar
  • für kleine und große Hunderassen geeignet

Für den Sport - Jogging- und Fahrradleinen

Die Jogging- und Fahrradleinen haben einen integrierten Gummizug und eine begrenzte Länge von ca. 1,50 Meter. Der Gummi federt die Ruckbewegungen ab, zu denen es beim Joggen oder Radfahren zwangsläufig immer mal kommt. Dadurch wird der Zug auf den Hundekörper aber auch auf Frauchen und Herrchen reduziert.

Für Pragmatiker – die Flexi-Leine
Die Flexi-Leine ist eine Leine aus Nylon, die sich über einen Wickelmechanismus auf Knopfdruck in ein Gehäuse aufrollt. Die Leine sind günstig zu erwerben und daher beliebt. Das Design der Flexi-Leinen ist Geschmackssache…


Welches Material für welche Hundeleine?

Hochwertige Hundeleinen sollten aus robusten und gleichzeitig optisch ansprechenden Materialien bestehen. Darüber hinaus sind die leichte Pflege bzw. die Schmutz- und Wasserresistenz als auch die Zugkraft durch das Gewicht des Hundes für die Wahl des Materials von Bedeutung. Hundeleine sind häufig aus: Leder, Nylon, Tau, Paracord, Biothane. Selten aus Metall oder Filz.

Klassiker – die Leder-Hundeleine

Hochwertige Lederleinen sind strapazierfähig, sind hautverträglich und haben eine ausgezeichnete Optik. Darüber hinaus sind sie nachhaltig, da sie meist mehr als ein Hundeleben verwendet werden können und so Ressourcen schonen.
Die Lederleine muss gepflegt werden. Dazu gibt es Standardpflegemittel, die verhindern, dass das Leder spröde oder brüchig wird. Eine Lederleine hat auch Nachteile. Wer viel Zeit mit seinem Hund in der Feuchtigkeit oder gar im Wasser verbringt und die Leine regelmäßig durchweicht, sollte ggf. zu einem anderen Material greifen. Auch ist ein feines Fettleder sicherlich teurer als billiges Nylon.

Billigheimer – die Nylon-Leine

Der große Pluspunkt einer Nylonleine ist sicherlich der Preis. Die Leinen sind robust und relativ pflegeleicht. Darüber hinaus kann sie in Signalfarben produziert werden, was bei Dunkelheit oder für spezielle Anwendungsfälle durchaus von Vorteil sein kann. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten…

Neuling – die Biothane-Leine

Biothane ist ein Polyester mit Kunststoffüberzug. Im Vergleich zur Nylonleine hat sie mehr Robustheit, Pflegekomfort und Tragekomfort. Der Kunststoffbezug ist antibakteriell und glatt, so dass kaum Schmutz und Bakterien eindringen können. Die Haptik ähnelt der Lederleine. Biothane kommt insbesondere bei Schleppleinen zum Einsatz.

Hippster – die Paracord-Leine

Paracord ähnelt dem Nylon ist aber hochwertiger, da optisch ansprechender und leichter als Nylon. Paracord – das bei Fallschirmen eingesetzt wird – ist extrem stabil und pflegeleicht. Mehrere Fäden werden bei der Paracord-Leine um ein Kernseil geflochten. Das Gewebe lässt sich mit Wasser und einer Bürste reinigen.
Da die Paracord-Leinen meist handgeflochten sind, haben sie natürlich auch einen höheren Preis als Nylon oder Biothane. Optisch spielen Paracord-Produkte aber eben auch in einer anderen Liga als Kunststoffe.
Wer seinem Hund und sich etwas gönnen möchte, greift zum Paracord.

Naturbursche – die Tau-Leine

Eine Alternative zur Paracord Leine ist Segeltau. Hier gelten prinzipiell die gleichen Eigenschaften. Auch Tau fühlt sich weich und angenehm an und ist pflegeleicht. Tauhalsbänder und -leinen sind sehr robust und für jedes Wetter bestens geeignet. Darüber hinaus gut waschbar und häufig in einem Waschsatz sogar für die Waschmaschine geeignet.
Die Optik ist natürlich und edel, manchmal verspielt. Da Tauleinen handgefertigt sind, liegt der Preis auch etwas höher. Das sollte Dein Hund Dir aber wert sein.

Karabiner

Der Karabiner muss hochwertig sein. Billiges Material dehnt sich auf oder bricht. Auf den Karabiner wirken – je größer der Hund ist – enorme Kräfte. Reißt sich der Hund los, weil der Karabiner aufgeht, kann dies gerade in Gefahren- oder Kampfsituation verstärken. Gleichzeitig sollte ein hochwertiger Karabiner auch einfach zu bedienen und verschließen als auch rostfrei sein.